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> Der Ausbruch des zweiten Weltkriegs
28.Mai 1940 – Belgien wird besetzt
Am 10.Mai 1940 marschieren die Deutschen in Belgien ein. Der sogenannte Blitzkrieg endet 18 Tage später mit der Kapitulation der Belgier. Die Regierung flieht ins Exil nach England. Berlin beauftragt General Alexander von Falkenhausen mit der Verantwortung. Seine Politik ist von der diskreten und schrittweisen Unterdrückung seiner Gegner gekennzeichnet.

Deutsche Truppen hissen
die Naziflagge
am königlichen Palast von Laken
(© Central Press LTD).
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Breendonk
Am 20.September 1940 kommt der SS-Sturmbahnführer Philippp Schmitt mit den ersten Geanganen im Fort Breendonk an. Breendonk wird zum Auffanglager der Sipo-SD. Im ersten Jahr der Basatzung besteht die Hälfte der Häftlinge aus Juden, die gegen die antijüdischen Gesetze verstossen haben. Mit der Eröffnung der Dossinkaserne als Sammellagers in Mechelen im Sommer 1942, wird Breendonk zum Gefangenanlager für ausschliesslich politische Gegner und Mitglieder des Widerstands.

Das Eingangstor von Breendonk (© NM Breendonk).
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Judenverfolgung
In den ersten Monaten der Besatzung beginnen die Nazis ebenfalls mit der systematischen Judenverfolgung. In der Anfangsphase zwischen 1940 und 1942 wird die jüdische Bevölkerung durch zahlreiche Verwaltungsmassnahmen aus der Gesellschaft ausgegrenzt. Die zweite Phase beginnt mit der Eröffnung des Deportationslagers in Mechelen. Bis zur Befreiung 1944 werden hier Juden versammelt, um von dort aus in die Vernichtungslager Osteuropas transportiert zu werden.

Militarbefehlshaber Alexander von Falkenhausen
(© SOMA/CEGES).
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