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Das Jüdische Deportations- und Widerstandsmuseum (JDWM)
befindet sich in der ehemaligen Mechelner Dossinkaserne. Hier richteten
die Nazis 1942 das SS-Sammellager Mecheln,
ein Sammellager für Juden aus Belgien, ein.
Das Sammellager Mecheln war der Abfahrtsort einer Deportation
ohne Wiederkehr. Zwischen 1942 und 1944 wurden 24 916 Juden und 351
Sinti & Roma von hier nach Auschwitz verschleppt. Zwei Drittel von
ihnen wurden direkt nach der Ankunft vergast. Bei der Befreiung der
Lager lebten noch 1 221 von ihnen.
Die Dossinkaserne war somit, im wahrsten Sinne des Wortes, ein „Wartezimmer
des Todes”. Das Jüdische Deportations- und Widerstandsmuseum
zeigt diesen düsteren Teil der Geschichte.