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1781-1940
Zwischen 1781 und 1940 diente die Kaserne lediglich militärischen Zwecken. Es diente z.B. als Lager
für die Kompanien Grenadiers, Karabiniers and Derde Jagers. 1914
wurde es dann zum Waffenlager und behielt diese Funktion bis 1940 bei.
1918 diente es als Unter-Depot des siebten Linieregiment, das zwischen
1920 und 1940 dauerhaft dort einquartiert wurde. 1936 wurde die Kaserne
dann offiziell nach dem Kommandanten des Regiments während des
Ersten Weltkriegs, dem Luitenant General Emile de Dossin de Saint Georges
(1854 – 1936), benannt.

Dieser aus Lütich stammende Offizier war in ganz
Belgien als Kriegsheld anerkannt. Unter seiner Führung hatte die
heldenhafte Zweite Militärdivision beim Kampf in IJzer zwischen
dem 17. und 31. Oktober 1914 gestanden: Der belgische König Albert
hatte ihn dazu aufgefordert, so lang wie möglich in dieser Position
zu bleiben um so der restlichen Armee den sicheren Rückzug zu ermöglichen.
Tapfer gelang es ihm uns seinen Männern, die Gegend um Lombardsijde,
Ramskaplle und Saint Georges verhältnismässig lang zu verteidigen.
Bei ihrem Rückzug gelang es ihnen – auf Initiative des Generals
Dossin hin – den deutschen Vormarsch zu verzögern, indem
sie die Dämme des IJzer zerstörten und so die Umgebung geflutet
wurde.
Der König verlieh der Truppe für ihren Mut
das Kruis van de Leopoldsorde. General Dossin selbst wurde zum Groot
Officier in the Leopoldsorde ernannt und 1932 wurde ihm der Titel Baron
Saint Georges verliehen.
Zwei Jahre vor seinem Tod wendete er sich einmal an
seinen Freundeskreis, der aus Veteranen der Aktion IJzer bestand und
schloss mit den Worten, dass sie es vermutlich der Schlacht von IJzer
zu verdanken haben, dass sie noch Belgier seien.
(Quelle: Major L. Tasnier, "Les notes d’un combattant
– Le général Baron Dossin de Saint Georges", Le courrier
de l’armée, 1943.)
Vielen Dank dem Vriendenkring van de Administratie.
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