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1948-1975
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde dei Dossinkaserne
erneut Eigentum des belgischen Staats. Ende 1948 richtete die belgische
Armee eine Schule zur Administratie van de Krijgsmacht (Militärverwaltung)
ein.
Diese Schule befand sich ursprünglich nur in einem Flügel
des Gebäudes. Unter der Bezeichnung School der Kaders, Betaalmeesters
en Secretarissen sollte die Schule auch als Bildungszentrum für
Reserve- und Unteroffiziere der Verwaltungsabteilung der Armee dienen.
Gleichzeitig wurde die Schule mit der Ausbildung von SekretärInnen
der Eliteunteroffiziere beauftragt.
1950 wurde ein Bildungszentrum der militärischen Finanzabteilung
errichtet. Das Zentrum bot nicht nur ein Basistraining, sondern auch
einzelne Spezialisierungskurse für Büro- und Schreibkräfte
und unterstützende Mitarbeiter an. Um diesen Ansprüchen gerecht
zu werden, wurde nach neuen Räumlichkeiten gesucht.
Im Juli 1951 fiel die Abteilung Dienst voor de Vereffening der Achterstallen,
die noch auf den Zweiten Weltkrieg zurückging, weg, sodass das
gesamte Gebäude von der Schule und ihr angeschlossenen Organisationen
übernommen werden konnte. 1952 wurde die Kazerne Delobbe (im Predikherenklooster)
geräumt, sodass die Schule nun auch dieses Gebäude nutzen
konnte.
Am 8. April 1952 wurde die Einrichtung zum Centrum voor Administrative
Dienst (CAD, Zentrale Verwaltungsabteilung) umbenannt.

Zwischen 1949 und 1962 besuchten 15 000 gewöhnliche
Eingezogene, 750 Reserveoffiziere, 5 000 Reserveunteroffiziere, 700
Berufsoffiziere, 8 000 Berufsunteroffiziere und 150 Auszubildende die
Schule.
Am 3. März 1975 zog der CAD in ein anderes Gebäude,
das Majoor Housiau in Peutie. Am 11. November 2005 wurde eine Tafel
an der Gebäudefassade angebracht, die daran erinnert, dass die
Kaserne viele Jahre als Schule der Militärverwaltung gedient hat.
Vielen Dank dem Vriendenkring van de Adminidtratie, dem
Stadsarchief Mechelen und der Beeldbank Mechelen (www.beeldbankmechelen.be).
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