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Dosinkaserne > In Zukunft
Aussichten
Im Verlauf der letzten Jahre hat sich der Ruf des Museums zu einem Museum
par excellence entwickelt. Die Räumlichkeiten des Museums sind
jedoch für über 30 000 Besuchern jährlich völlig
unzureichend. Auf Initiative des ehemaligen flämischen Ministerpräsidenten
Patrick Dewaelhin wurde 2001 ein Plan zum Ausbau des Museums aufgestellt.
Eine Begutachtung der Möglichkeiten viel positiv aus. Am 22. Juni
2001 stimmte die flämische Regierung der Grundplanung zum Ausbau
und zur Modernisierung des Museums grundsätzlich zu.
Ein neues Holocaustmuseum in Belgien scheint eine sensibele
Angelegenheit zu sein. Die Verantwortlichen sind sich ihrer Gradwanderung
bewusst und wissen, dass das Projekt möglichst allen Anliegen verscheidener
Interessengruppen gerecht werden sollte. Zwischenzeitlich hat die flämische
Regierung den Rest der Frontseite des Gebäudes und das ehemalige
Stadttor auf der gegenüberliegenden Strassenseite hinzugekauft.
Der Name des neuen Museums, „Kazerne Dossin, museum, archief en
studiecentrum over Holocaust en schendingen van mensenrechten”
(Kaserne Dossin, Museum, Archiv und Bildungszentrum über den Holocaust
und Menschenrechtverletzungen), wurde bereits beschlossen. Die Verhandlungen
zwischen der flämischen Regierung, der Stadt Mechelen, der Provinz
Antwerpen, dem JDWM, Architekten u.A. dauern derweil an.
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